Wir nutzen die Sperrung der Straße, um den abgängigen Bü Essener Straße und den anschließenden Gleisabschnitt bis zur Weiche 1 in Asendorf zu sanieren. Weiterhin bauen wir neben dem Lokschuppen die ersten 35 Meter des Ladegleises wieder auf. Und "nebenbei" sanieren wir noch das Gleis im Feldwegübergang in km 5,0.
Gleisbauwoche 04.-13. April 2025
- RobertAngerhausen
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Gleisbauwoche 04.-13. April 2025
Bedingt durch die Erneuerung des Straßenbelages der Essener Straße in Asendorf findet unsere Bauwoche diesmal erst im April statt.
Wir nutzen die Sperrung der Straße, um den abgängigen Bü Essener Straße und den anschließenden Gleisabschnitt bis zur Weiche 1 in Asendorf zu sanieren. Weiterhin bauen wir neben dem Lokschuppen die ersten 35 Meter des Ladegleises wieder auf. Und "nebenbei" sanieren wir noch das Gleis im Feldwegübergang in km 5,0.
Wir nutzen die Sperrung der Straße, um den abgängigen Bü Essener Straße und den anschließenden Gleisabschnitt bis zur Weiche 1 in Asendorf zu sanieren. Weiterhin bauen wir neben dem Lokschuppen die ersten 35 Meter des Ladegleises wieder auf. Und "nebenbei" sanieren wir noch das Gleis im Feldwegübergang in km 5,0.
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Gleisbauwoche April 2025 Teil II, 06.-08.4.
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Gleisbauwoche April 2025 Teil III, 08.-09.4.
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Gleisbauwoche April 2025 Teil IV, 09.-10.4.
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Gleisbauwoche April 2025 Teil V 10.-11.4.
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Gleisbauwoche April 2025 Teil VI 11.-13.4.
Zum Abschluss eine Zusammenfassung der Bauwoche aus einem Text von Jens, dem Organisator der Baustelle
Unsere Gleisbauwoche im April war mal wieder abwechslungsreich, dank sonnigem Wetter überaus schweißtreibend und auch durchaus erfolgreich!
Zu Beginn wurden am Sonnabend in Asendorf die für das neue Ladegleis vorgesehene Schienen von den Drehschemelwagen abgeladen und unter der neue Rübenverladeanlage aufgestapelt, außerdem wurden 140 Kunststoffschwellen gebohrt.
Im Zusammenhang mit der Erneuerung des Straßenbelags in der Essener Straße wurden die Schienen im Bahnübergang gerichtet und nun dauerhaft mit Rippenplatten auf der Betontragplatte befestigt.
Im direkt an den BÜ anschließenden Bereich bis zur Einfahrtsweiche As wurden die abgängigen 35 Holzschwellen durch Kunststoffschwellen ersetzt.
Neben dem Lokschuppen wurde das Planum für das neue Ladegleis ausgehoben, wobei einige alte Fundamentreste vorgefunden wurden und beseitigt werden mussten. Letztendlich konnten wir die ersten 35m des Gleises fertig verlegen und final dann auch noch das Rollbockdenkmal auf das neue Gleis umsiedeln.
Dann haben wir noch die Langsamfahrstelle zwischen Klosterheide und Arbste beseitigt. Hierfür waren zusammenhängend 25 Schwellen zu erneuern, ein Privatüberweg neu herzustellen und 50m Gleis mit ca. 15t Kiessplitt aufzufüllen, zu richten und zu stopfen, um die dort befindliche Senke zu beseitigen.
Abschließend ein ganz herzlicher Dank an alle Beteiligten für die Mitarbeit, und dazu gehören auch in diesem Fall neben den "Mitschaufelnden" wieder alle, die sich durch Organisation, Einkäufe, die Essenszubereitung die Kuchenspenden um unser leibliches Wohl gekümmert haben!
Die nächste Bauwoche, zu der auch gerne Neueinsteiger willkommen sind, findet vsl. vom 11.-18.10. statt. Außerdem trifft sich die Rotte meistens an den letzten Sonnabenden im Monat.
Auf ein Wiedersehen in Bruchhausen-Vilsen
Re: Gleisbauwoche 04.-13. April 2025
Hallo Robert,
das ist wieder ein sehr schöner und abwechslungsreicher Bericht geworden, den du da zusammengestellt hast, vielen Dank dafür!
Beim durchsehen der BIlder ist mir etwas interessantes aufgefallen: an 3 von 4 "Teilbaustellen" haben wir das Gleis in verschiedener Weise für kreuzende Straßenfahrzeuge hergerichtet:
Der BÜ "Essener Straße." mit Rillenschienen auf Betontragplatte, der Feldwegübergang mit Spurrahmen und Kiessplitteindeckung und das Ladegleisteilstück, welches wir bis Schienenoberkante wieder mit dem Bodenaushub eingedeckt haben.
An anderer Stelle haben wir Vignolgleis mit Holzschwellen und Asphaltbelag (Homfelder Straße), Rillenschienen auf Kunststoffschwellen mit Asphaltbelag (Altenfelder Weg), Vignolschienen auf Betonschwellen mit Asphaltbelag (Homfelder Chaussee), Vignolgleis mit Spurrillenschienen auf Schwellen und Pflasterbelag (Am Gaswerk) und Rillenschienen auf Schwellen mit Pflasterbelag (Bf. Asendorf).
Zwei Bauarten fehlen aber, da sollten wir mal sehen, ob wir die zur musealen Präsentation noch mal irgendwo realisieren können:
1. Ein Bahnübergang mit einem Belag aus längs im Gleis eingeschraubten Schwellen ("Streichbalken"), wie er vor 100 Jahren zu den Regelbauarten gehörte und
2. Ein Bahnübergang mit Regelschienen als innere Rillenbegrenzung, auch das war früher eine sehr verbreitete Bauart, sobald bei stärkerem oder schwerem Straßenverkehr eine befestigte Rillenkante erforderlich wurde.
Behalten wir mal im Hinterkopf :-)
das ist wieder ein sehr schöner und abwechslungsreicher Bericht geworden, den du da zusammengestellt hast, vielen Dank dafür!
Beim durchsehen der BIlder ist mir etwas interessantes aufgefallen: an 3 von 4 "Teilbaustellen" haben wir das Gleis in verschiedener Weise für kreuzende Straßenfahrzeuge hergerichtet:
Der BÜ "Essener Straße." mit Rillenschienen auf Betontragplatte, der Feldwegübergang mit Spurrahmen und Kiessplitteindeckung und das Ladegleisteilstück, welches wir bis Schienenoberkante wieder mit dem Bodenaushub eingedeckt haben.
An anderer Stelle haben wir Vignolgleis mit Holzschwellen und Asphaltbelag (Homfelder Straße), Rillenschienen auf Kunststoffschwellen mit Asphaltbelag (Altenfelder Weg), Vignolschienen auf Betonschwellen mit Asphaltbelag (Homfelder Chaussee), Vignolgleis mit Spurrillenschienen auf Schwellen und Pflasterbelag (Am Gaswerk) und Rillenschienen auf Schwellen mit Pflasterbelag (Bf. Asendorf).
Zwei Bauarten fehlen aber, da sollten wir mal sehen, ob wir die zur musealen Präsentation noch mal irgendwo realisieren können:
1. Ein Bahnübergang mit einem Belag aus längs im Gleis eingeschraubten Schwellen ("Streichbalken"), wie er vor 100 Jahren zu den Regelbauarten gehörte und
2. Ein Bahnübergang mit Regelschienen als innere Rillenbegrenzung, auch das war früher eine sehr verbreitete Bauart, sobald bei stärkerem oder schwerem Straßenverkehr eine befestigte Rillenkante erforderlich wurde.
Behalten wir mal im Hinterkopf :-)

